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Das Lexikon über Architektur mit zahlreichen Beiträgen (Beispiele): +++ Beispielartikel: 'Eingangsbereich', 'Entwurf', 'Erdgeschoss'
Das Erbbaurecht ist nach § 1 ErbbauVO ein veräußerliches und vererbliches, grundstücksgleiches Recht, auf oder unter einem (fremden) Grundstück ein Bauwerk zu errichten und zu nutzen. Es ist i.d.R. befristet. Für das Erbbaurecht wird ein besonderes Grundbuch (Erbbaugrundbuch) gebildet. Als Entgelt ist ein Erbbauzins zu entrichten.

Erdarbeiten ist die Bezeichnung für das Lösen, Laden, Fördern, Einbauen und Verdichten von Boden und Fels. Die Erdarbeiten sind die Vorstufe zum Rohbau.

English: Ground Floor / Español: Planta baja / Português: Térreo / Français: Rez-de-chaussée / Italiano: Piano terra

Erdgeschoss im architektonischen Kontext bezeichnet die unterste Ebene eines Gebäudes, die auf oder knapp über dem Boden liegt und in der Regel den Hauptzugang zum Gebäude bietet. Es ist der Teil des Gebäudes, der direkt mit dem Außenbereich verbunden ist und oft sowohl private als auch öffentliche Funktionen erfüllt.

Erdkollektoren sind im Erdreich verlegte Rohre, welche die im Erdreich gespeicherte Wärme aufnehmen und einer Wärmepumpe zuführen. Diese Art der Energiegewinnung nennt man Geothermie.

Erdreich: Bedeutung, Anwendungen und Empfehlungen

Das Erdreich ist ein wichtiges Element in der Architektur und im Bauwesen. Im Kontext der Architektur bezieht sich Erdreich auf den natürlichen Boden, der auf Baustellen vorhanden ist und in vielfältiger Weise genutzt werden kann. In diesem Artikel werden wir die Bedeutung von Erdreich im Architekturkontext näher erläutern, Beispiele für seine Anwendungen geben, Empfehlungen für die nachhaltige Nutzung dieses Rohstoffs diskutieren und ähnliche Begriffe beleuchten.

Eine Erdsonde ist im Gegensatz zu Erdkollektoren ein vertikal verlegtes Rohr, welches die im Erdreich gespeicherte Wärme aufnimmt und einer Wärmepumpe zuführt.

Deutsch: Ergonomie / English: Ergonomics / Español: Ergonomía / Português: Ergonomia / Français: Ergonomie / Italiano: Ergonomia

Ergonomie im Kontext der Architektur bezieht sich auf die Wissenschaft von der Gestaltung und Anordnung von Räumen und Gebäuden, die den Menschen und deren physischen und psychischen Bedürfnissen angepasst sind. Dies umfasst die Berücksichtigung der menschlichen Maße, Bewegungen, und Interaktionen mit dem Raum, um Komfort, Effizienz, Sicherheit und Wohlbefinden zu fördern.

Allgemeine Beschreibung

Im architektonischen Kontext spielt Ergonomie eine zentrale Rolle bei der Gestaltung von Räumen, die nicht nur ästhetisch ansprechend sind, sondern auch die Gesundheit, Sicherheit und das allgemeine Wohlbefinden der Nutzer unterstützen. Ergonomisch gestaltete Räume berücksichtigen verschiedene menschliche Faktoren, wie Körpergröße, Reichweite und Sichtlinien, sowie psychologische Aspekte wie Komfort und Stressreduktion. Die Anwendung ergonomischer Prinzipien in der Architektur zielt darauf ab, Umgebungen zu schaffen, die die natürlichen Bewegungen und Bedürfnisse des Menschen unterstützen, um physische Belastungen zu minimieren und die Produktivität zu maximieren. Dies beinhaltet die sorgfältige Auswahl von Möbeln, die Planung von Raumlayouts und die Integration von Technologie, um eine harmonische Interaktion zwischen Mensch und Raum zu gewährleisten. Ergonomie in der Architektur erstreckt sich auch auf die Gestaltung von Arbeitsplätzen, Wohnräumen, öffentlichen Gebäuden und anderen Umgebungen, um eine Vielzahl von Aktivitäten zu unterstützen und zugleich Gesundheits- und Sicherheitsstandards zu erfüllen.

Anwendungsbereiche

Ergonomie findet in verschiedenen Bereichen der Architektur Anwendung, darunter:

  • Wohnungsdesign: Gestaltung von Wohnräumen, die Komfort und Effizienz im täglichen Leben fördern.
  • Arbeitsplatzgestaltung: Schaffung ergonomischer Arbeitsumgebungen, die die Produktivität steigern und das Risiko von Berufskrankheiten verringern.
  • Öffentliche Gebäude und Räume: Entwicklung zugänglicher und sicherer öffentlicher Räume, die den Bedürfnissen einer breiten Nutzerbasis gerecht werden.
  • Gesundheitswesen: Planung von Krankenhäusern und Kliniken, die eine effiziente Versorgung ermöglichen und gleichzeitig Komfort für Patienten und Personal bieten.
  • Bildungseinrichtungen: Gestaltung von Lernumgebungen, die eine positive Lernatmosphäre fördern und die Bedürfnisse von Schülern und Lehrern unterstützen.

Bekannte Beispiele

  • Das VitraHaus in Weil am Rhein, Deutschland, demonstriert ergonomisches Design in einem Ausstellungsraum, der Komfort und Funktionalität in den Vordergrund stellt.
  • Die Google-Zentrale, bekannt für ihre innovativen und ergonomisch gestalteten Arbeitsräume, die Kreativität und Wohlbefinden fördern.

Behandlung und Risiken

Die Vernachlässigung ergonomischer Prinzipien in der Architektur kann zu einer Reihe von Problemen führen, darunter körperliche Beschwerden und Belastungen für die Nutzer, verringerte Produktivität und sogar langfristige gesundheitliche Schäden. Die Herausforderung besteht darin, Designs zu entwickeln, die sowohl funktional als auch ästhetisch ansprechend sind, während sie gleichzeitig die ergonomischen Bedürfnisse der Nutzer erfüllen.

Ähnliche Begriffe und Synonyme

  • Nutzerzentriertes Design
  • Funktionalität
  • Mensch-Maschine-Interaktion

Zusammenfassung

Ergonomie in der Architektur bezieht sich auf die Gestaltung von Räumen, die den natürlichen Bedürfnissen und Aktivitäten des Menschen entsprechen, um Komfort, Sicherheit und Effizienz zu verbessern. Durch die Berücksichtigung ergonomischer Prinzipien können Architekten und Designer Umgebungen schaffen, die nicht nur funktional und ästhetisch ansprechend sind, sondern auch das Wohlbefinden der Nutzer fördern.

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English: preservation / Español: conservación / Português: preservação / Français: conservation / Italiano: conservazione

Erhaltung im Architektur-Kontext bezieht sich auf die Bewahrung, Pflege und Wiederherstellung historisch wertvoller Bauwerke und Strukturen. Ziel ist es, die architektonische Integrität und kulturelle Bedeutung dieser Gebäude für zukünftige Generationen zu sichern. Der Begriff umfasst verschiedene Maßnahmen und Ansätze, die von konservativen Eingriffen bis hin zu umfassenden Restaurierungen reichen können.

Der Erhaltungsaufwand (Abschn.157, Abs.1 Einkommensteuerrichtlinie, EStR) besteht aus allen Aufwendungen, die dazu dienen, das Haus ordnungsgemäß entsprechend seinem ursprünglichen Zustand zu erhalten oder diesen Zustand in zeitgemäßer Form wiederherzustellen.

English: Maintenance Costs / Español: Costos de Mantenimiento / Português: Custos de Manutenção / Français: Coûts d'Entretien / Italiano: Costi di Manutenzione

Erhaltungskosten im Architekturkontext beziehen sich auf die laufenden Ausgaben, die erforderlich sind, um den baulichen und funktionalen Zustand eines Gebäudes über dessen Lebenszyklus hinweg zu bewahren. Sie umfassen sowohl die regelmäßige Wartung und Instandhaltung als auch Reparaturen und Sanierungen, die notwendig sind, um die Bausubstanz und die technischen Anlagen des Gebäudes funktionsfähig und sicher zu halten. Erhaltungskosten werden bei der Planung und Budgetierung von Bauprojekten berücksichtigt, da sie die langfristigen finanziellen Belastungen und die Wertbeständigkeit eines Gebäudes beeinflussen.